Forschung

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Die Anfänge der NSDAP in Ehingen

Im Januar 1931 gründen elf Männer die Ehinger Ortsgruppe der NSDAP. Wer sind diese ersten Parteigenossen? Die Spurensuche wird unter anderem zu einem angesehenen Schulleiter und einem kriminellen Hausverwalter führen.


NSDAP-Kreisleiter Richard Blankenhorn: „Irren ist menschlich“

Richard Blankenhorn ist in den ersten Jahren der NS-Herrschaft der hochrangigste Nationalsozialist im Kreis Ehingen. Nach 1945 arbeitet er mit Unterstützung prominenter Fürsprecher an seiner vollständigen Rehabilitierung.


Distanz zum NS-Regime: Schimpfen, Subversion, Verfolgung

Auch in Ehingen gibt es Menschen, die durch ihr eigensinniges Verhalten, ihre politische Haltung oder ihre jüdische Herkunft ins Fadenkreuz des NS-Regimes geraten. In den Wiedergutmachungsakten sind einige Fälle überliefert.


Der Fall „Kolterer Sepp“

Ein Ehinger schimpft 1943 auf die NSDAP-Kreisleitung, wird denunziert und muss ins Gefängnis. Als seine Familie nach dem Ende der NS-Diktatur Wiedergutmachung fordert, muss sich die Denunziantin rechtfertigen.


Kriegsverbrechen ohne Täter und Zeugen

Kurz vor Kriegsende werden in Ehingen Morde an sieben KZ-Häftlingen und einem jungen Zwangsarbeiter verübt, die teilweise bis heute nicht aufgeklärt sind. Der Verlauf der Ermittlungen sagt einiges über den Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 aus.


Entnazifizierung in Ehingen

Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs sollen Staat und Gesellschaft vom Nationalsozialismus gesäubert werden. Bei der Entnazifizierung wird sichtbar, wie sich in Ehingen die kommunalpolitischen Kräfte in den Nachkriegsjahren ausrichten.


Was tun mit dem Kriegerdenkmal?

1934 wurde am Ehinger Groggensee ein mächtiger Löwe als Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingeweiht. Wie kann man heute ein solches Monument für die politische Bildung fruchtbar machen?

Der kritische Blick auf das Kriegerdenkmal hat in Ehingen eine Diskussion über den Löwen ausgelöst. Eine Chronologie der Beiträge ist im Anschluss an den Artikel aufgelistet.

Frühere Forschungen

Wolfgang H. Schmid hat 1995 als Redakteur der  Schwäbischen Zeitung  Ehingen (Lokalverleger und Redaktionsleiter Veit Feger) eine wegweisende Artikelserie über Themen zu Ehingen im Nationalsozialismus veröffentlicht. Hier sind die Originalartikel.



Anmerkung zur Namensnennung:
Parteifunktionäre und Personen in öffentlich sichtbaren Ämtern (Bürgermeister, Ratsherren, Richter, Repräsentanten von Parteien und Organisationen usw.) werden mit vollem Namen zitiert. Bei einfachen Parteimitgliedern und Bürgern ohne besonderes Amt wird der Familienname auf die Initiale gekürzt. Verfolgte des NS-Regimes werden gegebenenfalls ganz anonymisiert.